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Natürlicher Honig aus dem Eferdinger Hügelland

Wer anfangen will zu imkern, muss sich zuerst Bienen kaufen.

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Häufig gestellte Fragen

Bienen halten:

Die Bienenhaltung ist im Trend. Viele Menschen, die der Natur etwas Gutes tun wollen, beginnen deshalb zu imkern. Doch Bienen brauchen viel Pflege, deshalb sollte man einen Kurs besuchen oder bei einem Imker hineinschnuppern, bevor man Bienen kauft. Denn: Wenn man sich nicht um die Bienen kümmert, sterben sie. Das kostet nicht nur Geld, sondern auch Nerven. Bienenfreundliche Bepflanzungen oder Wildbienenhotels sind für Naturinteressierte oft die bessere Alternative.

Es gibt verschiedene Arten von Bienenvölkern zu kaufen. Das verwirrt Anfänger oft, denn jede Form hat seine Eigenheiten:

  • Wirtschaftsvolk: Dieses Volk wurde bereits überwintert und ist im Frühjahr so stark, dass die Bienen direkt nach Blühbeginn Nektar eintragen. Wirtschaftsvölker werden deshalb meist im April vor dem Aufsetzen des Honigraums verkauft. Der Käufer kann dann die Honigräume aufsetzen, bereits im ersten Jahr Honig ernten und aus dem Volk schon Ableger bilden. Wer mit der Imkerei starten möchte, fängt am besten mit mindestens drei Völkern an. So sieht man Unterschiede besser und verliert nicht alle Völker, falls es mal Komplikationen gibt.
  • Ableger: Imker bilden diese Jungvölker, indem sie Wirtschaftsvölkern Brutwaben entnehmen und damit ein neues Bienenvolk aufbauen. Ein Ableger enthält daher zwei bis fünf Brutwaben plus eine Königin und entwickelt sich über den Sommer zu einem vollwertigen Volk. In Ausnahmefällen können starke Ableger im ersten Jahr schon Honig bringen. Ansonsten sind sie im ersten Jahr pflegeleicht und deshalb gut für Anfänger: Sie wollen mit ihrer jungen Königin nicht schwärmen und müssen im ersten Jahr „nur“ erweitert, gefüttert und behandelt werden.
  • Einzelne Königin: Züchter verkaufen auch einzelne Königinnen. Diese können aber nicht allein überleben und brauchen andere Bienen. Mit einer Königin oder einer Weiselzelle kann man einen Ableger mit verdeckelter Brut oder einen Kunstschwarm bilden. Alternativ kann man im Wirtschaftsvolk die Königin auswechseln, wenn man mit der alten nicht mehr zufrieden ist. Diesen Prozess nennt man Umweiseln.
  • Kunstschwarm: Ein Kunstschwarm wird von einem Imker gebildet, indem er Bienen abfegt und diesen eine Königin gibt. Der Vorteil: Die Bienen sind „nackt“, sitzen also nicht auf Waben. Kunstschwärme sind also ideal, wenn man ein anderes Beutensystem hat. Man sollte Kunstschwärme gleich nach der Bildung flüssig füttern, da sie keine Vorräte haben und sonst verhungern. Zudem sollte der Kunstschwarm nicht zu klein sein – Mitte Juli sollte er etwa 2,5 Kilogramm (ca. 25.000 Bienen) haben.

Wo soll ich meine Bienen aufstellen?

Wer überlegt, Bienen zu kaufen, sollte davor schon mal schauen, wo er sie aufstellen kann. Wichtig ist, dass der Platz gut vier Kilometer vom letzten entfernt ist, sonst fliegen die Bienen zurück. Wenn noch keine Bienen vorhanden sind, muss man den Standort beim Veterinäramt anmelden. So können die Behörden Seuchen wie die amerikanische Faulbrut effektiv bekämpfen, wenn sie ausbrechen.

Ansonsten sollte man die Beuten nicht direkt auf den Boden stellen. Paletten oder mobile Ständer schützen vor Nässe und schonen den Rücken, wenn wir Imker uns nicht so sehr bücken müssen. Wenn man die Bienenvölker an ihren Platz bringt, einfach abgurten und das Flugloch aufmachen. Die Bienen fliegen sich dann am neuen Standort ein und sammeln bald fleißig Pollen und Nektar.

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